HR-Passonista | Marion Eppinger

Wer kraftvoll sein will, muss auch Kraft schöpfen!

Entschleunigung – ein langjähriger Trend oder doch nur ein Phänomen der Krise?

Digitalisierung und globale Vernetzung beschleunigen unsere Gesellschaft und unser Leben enorm. Immer mehr Menschen sehnen sich, vor allem nach COVID-19, unzähligen Online-Meetings und stressigen Zeiten ohne Kinderbetreuung, nach der langersehnten Auszeit.

Schon in einer Studie aus 2016 vom Zukunftsinstitut zum Thema „Das Zeitalter der Entschleunigung“ wird folgendes klar formuliert:

„Für viele Unternehmen wird es künftig eine essenzielle Aufgabe sein, das Thema Entschleunigung mitzudenken. Unabhängig von der Branche gilt es, einen eigenen Zugang zum Thema „Entschleunigung“ zu finden. Wer für die Mitarbeiter und Konsumenten der Zukunft relevant bleiben will, sollte diesen Zugang in der Kommunikation der Marke und in der Unternehmenskultur erkennbar verankern.“

Innovative Firmen wie Google, Amazon und Co sind bekannt für ihre Flexibilität und Schnelligkeit, was ja ein Erfolgsfaktor im digitalen Business ist. Wird man jedoch zum Getriebenen, setzen Stress, Schlaflosigkeit und einige andere unangenehmen Nebenwirkungen ein.

Um diesem gezielt entgegenzuwirken, sollte man Kraft tanken, um kraftvoll zu bleiben.

 

Meine 3 Tipps, nicht nur um den Akku neu zu laden, sondern ein gesundes Level an Energie zu halten:

Dankbar sein, für das, was ist

Klingt vielleicht esoterisch und auch abgedroschen – aber sich jeden Tag bewusst zu machen, was man hat und dass man sein Bestes gibt, von dem was heute möglich ist – ist eine sehr gute Erkenntnis und der optimale Start in den Tag.

Sich bewusst machen, was man beeinflussen kann und was nicht

Oft ärgern wir uns über etwas, was nicht unter unserem Einfluss steht. Hat man schon wieder die längere Schlange im Supermarkt gewählt oder muss sich über den Fahrstil von anderen ärgern. Kommt man mit dem Auto in einen Stau und möchte am liebsten nur über die verlorene Zeit schimpfen.

Dies ist uns allen sicher schon einmal passiert, oder? Man hat die Wahl, wohin man Energie lenkt – entweder über andere aufregen oder doch vielleicht kurz Durchatmen, einen kurzen Spaziergang zu machen um die Zeit für sich zu genießen.

NEIN sagen

Klingt oft einfacher als es ist: sag einen Termin ab, übernimm nicht noch zusätzlich ein Projekt und lass dich nicht überreden, die Katzen deiner Nachbarin zu hüten.

Wenn wir merken, dass uns eine Verpflichtung oder eine Aufgabe wirklich stresst, sind wir nicht zu Höflichkeit verpflichtet, sondern dürfen auch freundlich NEIN sagen – weil der Ton macht die Musik.

Mein Fazit

Das hier sind nur einige von vielen Strategien, die man sich zu Nutze machen kann, um sich von unnötigem Ballast zu befreien, zu entschleunigen und wieder Kraft zu tanken.

Im Endeffekt ist es egal, welche Strategie man für sich wählt. Solange man sich dabei wohlfühlt, ist alles bzw. fast alles erlaubt 😉.

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Marion Eppinger ist die #hrpassionista

Sie ist Influencerin für Trends im HR-Bereich. Richtungsweisend und agil für Top-Themen der Branche.

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